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News

Schnaps nach Rußland

Schnapsbrenner Rupert Neureiter will mit heimischem Schnaps dem russischen Wodka Konkurrenz machen.

Moskau. Russischem Wodka mit einem 40-Prozentigen Konkurrenz zu machen, ist ein schwieriges Unterfangen in Moskau. Der Tennengauer Rupert Neureiter will es trotzdem wagen. Dabei verlässt sich der Schnapsbrenner weniger auf die angebliche Trinksucht der Russen als auf ihren guten Geschmack.
„Unsere Edelbrände sind etwas völlig anderes als russischer Wodka”, macht Neureiter klar, dass seine Klientel in einer anderen Preis- und Geschmackskategorie liegt, als der gewöhnliche Wodka-Trinker in Russland. Neureiter ist stolz auf seine kleine Brennerei. Immerhin gelang seinem Kollauhof aus dem beschaulichen Bad Vigaun in diesem Jahr bei der prestigeträchtigen Edelbrand-Meisterschaft Destillata mit einem 40-prozentigen Holunderschnaps der Sieg in dieser Kategorie.
Und Qualität hat ihren Preis. Während ein Wodka in Russland ab etwa drei € zu haben ist und selbst der edle „Russki Standard” nur etwas über zehn € kostet, rechnet Neureiter für seine Brände mit etwa 20 € Umsatz pro Flasche.

Interesse ist vorhanden

Drei potenzielle Partner, alle Moskauer Edelspirituosen-Händler, haben Interesse an dem Geschäft bekundet. „Als die am Schnaps gerochen haben, waren sie begeistert”, freut sich Neureiter über den Verhandlungserfolg. Bis zu 50.000 Flaschen, so das Angebot, soll der Kollauhof nach Russland exportieren. Das entspricht einem Umsatz von zehn Millionen € pro Jahr.
Derzeit produziert das 15-Mann-Unternehmen gerade mal ein Fünftel dieser Menge. Doch die mangelnde Kapazität sei kein Problem, beruhigt Neureiter. Er könne die Aufträge an andere Brennereien auslagern. „Wichtig ist nur, dass wir den Prozess und damit die Qualität überwachen können”, erklärt er. An eine Produktion in Russland denkt er noch nicht. Zunächst ist es wichtiger, einen vertrauenswürdigen Vertriebspartner in Russland zu finden.

12 Mai, 15